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Musikverlag Chili Notes
Bläseroktett op.103

Ludwig van Beethoven, Bläseroktett op. 103

(2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Hörner, 2 Fagotte)

Bearbeitung für Saxophonquartett (Sopran-, Alt-, Tenor-, Bariton-Sax.) von Michael Christian Schnebele.

Zur Zeit der Wiener Klassik - um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert - waren Bläserensembles, sogenannte "Harmonien", in Aristokratenkreisen sehr beliebt, und die zu jener, Zeit lebenden Komponisten lieferten reichlich Spielmaterial für diese Besetzungen. Diese "Harmoniemusiken" erfreuten sich so großer Beliebtheit, dass sie auch in anderer Gestalt, als Bearbeitungen für Streicher oder ein und zwei Klaviere, sehr populär waren. Es liegt daher nahe, auf der Suche nach für Saxophonquartett spielbarer bzw. arrangierbarer Literatur aus dem Zeitbereich Klassik folgende kammermusikalische Schätze zu durchforsten:

- man schaut bei Streichquartetten;
- man schaut nach Stücken, die bereits im Original für Bläser geschrieben sind.

Und dabei stößt man unweigerlich auf Beethovens Bläseroktett op. 103. Und ist fasziniert ob der Klasse dieses Stückes. Und erstaunt, wie Beethoven mit der Verteilung der Melodiestimme und der weiteren satztechnischen Funktionen umgeht.

Die Hauptstimmen in Beethovens Instrumentierung werden nicht nur von der ersten Oboe vorgetragen, sondern auch von der zweiten Oboe, den Klarinetten und dem ersten Fagott.
Bei Beethoven ist die Verteilung der Melodiestimme in diesem Stück sehr "bunt" durch die verschiedenen Instrumente, durch die verschiedenen Klangfarben. (Takt 157+159 im ersten Satz ist Horn 2!!!) Hier haben wir endlich mal ein Stück, bei dem in der Bearbeitung alle Saxophonisten mal die Hauptstimme haben können, weil der Originalsatz schon so konzipiert ist.

Auf der anderen Seite ist der Originalsatz oft "luftig", so dass man meist das Originalmaterial auf vier Stimmen gut verteilen kann.

Als Vorlage für die Bearbeitung diente die Taschenpartitur von Eulenburg, E.E.1235. Die dynamischen Bezeichnungen und die Artikulation basieren auf der Originalfassung; beides wurde zum Teil angeglichen bzw. dem Klang eines Saxophonquartetts angepasst.

Als Zielgruppe für diese anspruchsvolle Musik sind versierte Saxophonquartette vorgesehen, Level ca. 4 .

Komponist/Autor:
BEETHOVEN LUDWIG VAN
bearbeitet von:
Schnebele, Chr.M.
Besetzung:
Quartett
Instrumentierung:
SATB
Stil/Epoche:
Klassik
Gattung:
Spielliteratur
Level (1-5):
4
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Ausgabe mit:
Partitur und Einzelstimmen
aus der Serie:
Classics
Verlag:
Musikverlag Chili Notes