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Komponist/Autor: Pachelbel, J. bearbeitet/arrangiert von: Gläser, O.
Epoche/Stilistik: Barock
Besetzung: Trio Instrumentierung: A2T
Level (1 bis 5): 2
Unser Kommentar zum Schwierigkeitsgrad: Die Tonarten sind verhältnismäßig leicht (D bzw. A-Dur), das Tempo maßvoll und die Unterstimmen haben mit ihren Viertel- und Halbenoten außer in Sachen Intonation wirklich keinen Streß. Der oder die Einzige mit etwas "Arbeitsaufwand" ist hier die Oberstimme, denn ab und an gibt es einige Achtelketten im Sextabstand oder als Tonleitermelodie zu spielen .... Du siehst, es ist im Grunde nicht schwer, diese Fantasie in Klang umzusetzen, doch obacht: Pachelbel war ein Meister des Barock und erspart es Dir nicht, korrekt einzusetzen und auf die Länge der einzelnen Töne penibel zu achten, sonst ist schnell Schluß mit dem Vergnügen. Metronom einschalten!
Beschreibung: Johann Pachelbel (1653-1706) zählt zu den bedeutenden Komponisten des Hochbarock, war seinerzeit Orgellehrer des Bruders von J.S. Bach und ist den meisten durch seine Komposition "Kanon und Gigue" bekannt. Die Verbindung von italienischer Virtuosität und Melodieführung mit nordalpiner Kontrapunktik ist quasi sein "Markenzeichen", und so sind seine Orgelmeditationen von besonderem Interesse, klingen sie doch allesamt wie Improvisationen in strenger Form, die hernach zu Papier gebracht wurden. Den Namen "Fantasie" wählten Komponisten immer wieder gern, um darzulegen, dass sie sich bei dem vorliegenden Stück eben nicht an irgend eine Form halten , sondern fantasievoll diese überschreiten möchten. Und auch in Pachelbels Fantasie spürt man dieses Ansinnen: verspielte Melodik bei ruhig voranschreitenden Harmonien, wunderschön und innig.
Diese Bearbeitung ermöglicht es auch Ensembles ohne die klassischen Außenstimmen Sopran und Bariton im Trio zu musizieren ? viel Spaß!
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