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Komponist/Autor: Fiebig, B.
Epoche/Stilistik: Pop
Besetzung: Solo Instrumentierung: alle Saxophone
Ausgabe mit CD: 1
ISMN-Nr.: M-50162-256-6
ISBN-Nr.: 978-3-941661-08-0
Level (1 bis 5): 2
Unser Kommentar zum Schwierigkeitsgrad: 130 Seiten, dtsch.- engl. Ausgabe
Beschreibung: Worin liegt das Geheimnis eines guten Solos? Um es gleich zu Beginn in einen Satz zu fassen: fuddeln kann irgendwann jeder, grooven jedoch nicht. Die Wurzeln von Blues und Jazz wie auch die der aus ihnen hervorgegangenen Stile wie Jazzrock, Funk, Soul oder sogar Hip Hop liegen nicht in komplexer Harmonik oder ausgefallenen Melodieführungen, sondern in ihrer außergewöhnlich rhythmischen Interpretation. Selbstverständlich ist in Sachen Harmonik hierbei alles erlaubt, aber wenn es nicht groovt, dann macht der schönste Ton oder der genialste Lauf keinen Sinn. Also braucht es passende Musik, um dem Geheimnis von Maceo Parker, Bill Evans oder Cannonball Adderley auf die Spur zu kommen, denn die treffen immer den richtigen Punkt!
Slow Motion Grooves macht nicht nur ungemein viel Spaß, sondern zeigt Dir auch, wie man mit einfachen und oft sogar einfachsten Mitteln genau das Feeling erzeugt, das dem Publikum (und natürlich auch Dir) in die Beine oder direkt ins Herz geht. Die sechs stilistisch unterschiedlichen Tracks sind voller Anregungen, Ideen und natürlich mit transparenten, leicht nachvollziehbaren Erklärungen versehen. Oft hilft aber einfach nur Hinhören, denn das macht dieses Playalong ja so wertvoll: alle Titel sind echt langsam!
Move ist der perfekte Titel zum Mitsingen und -schnippen! Mit Another Story kannst Du in Ruhe ausprobieren, wie dreckig dein Ton wirklich werden kann, während die im folgenden Track zu lösende Aufgabe einen schöngeistigen Klang erfordert: Let The Sunshine In!
Body Blues hingegen hat einen wirklich vertrackten Refrain zu bieten und ist definitiv ungemein körperlich, doch dann ist gleich zwei Mal Zeit für große Gefühle: zuerst im Stil von Peter Gabriel mit Think Big und schließlich hochromantisch bei Your Melody, das ausschließlich von Streichern und Percussion begleitet wird. Du brauchst übrigens keine Angst vor den 16tel-Noten zu haben, denn ein Blick auf das Grundtempo genügt, um festzustellen: das kann ich, denn es ist wirklich gaaaanz laaaangsam!
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