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Komponist/Autor: Wimbauer, Thomas
Epoche/Stilistik: Jazz
Besetzung: Solo Instrumentierung: Posaune
Ausgabe mit CD: 1
Level (1 bis 5): 3
Unser Kommentar zum Schwierigkeitsgrad: Mittelschwer, Anforderungen:
Beschreibung: Die folgenden Stücke oder auch Etüden sollen zur Flexibilitätsbildung des jeweiligen
Instrumentalisten beitragen.
Die zehn Titel beziehen sich auf übliche Abfolgen der Jazzharmonik und sind in den
gängigen Standarts wiederzufinden. Wie die einzelnen Übungen zu spielen sind steht
immer oben links: Geschwindigkeit in Viertel pro Minute und ob die Achtel "tenär" (geswingt)
oder "binär" (gerade) phrasiert werden.
Als Übungsvorgehensweise habe ich mit folgender Reihenfolge gute Erfahrungen
gemacht:
1.) Zunächst Ton für Ton ohne Rhythmus, in einem Tempo, indem man genug Zeit hat
sich zu orientieren, um alle Intervalle "ins Ohr" zu bekommen.
2.) Nach Möglichkeit dasselbe nochmal, allerdings komplett ohne Zungenstoß...nun müssen
die Lippen den Zungenstoß imitieren. Das ist eine sehr kraftaufwendige Übung, die
dem Joggen mit Gewichten zu vergleichen ist.
3.) Immer noch ohne Rhythmus das Ganze gebunden...auch ohne Mithilfe der
Zunge....schnelles und treffsicheres Ziehen ist nun mit ein Hauptaugenmerk.
4.) Als Gegensatz nun alle Töne sehr "staccatto" und doppelt spielen...die notierte
Rhythmik spielt auch hier noch keine Rolle.
5.) Jetzt wird das Stück langsam gespielt wie es notiert steht. Fühlst Du Dich sicher,
kannst Du das Tempo nach und nach erhöhen.
Um ein Gefühl für die einzelnen Übevorschläge zu bekommen, kann es sein, dass mitunter
einige Übeeinheiten vergehen. Ein wichtiger Punkt hierbei ist, dass man diszipliniert
vorgeht und nicht gleich von vornherein ein "Affentempo" vorlegt, was zur Folge haben
kann, dass man über einige Passagen hinweghudelt.Dieselbe Vorgehensweise betrifft auch die Pattern zu den jeweiligen Stücken.
Folgendes Konzept liegt diesen zugrunde:
1.) Vorstellung des Patterns aus dem Stück....Modulation in der Grundtonart.
2.) Vier Patterns werden immer behandelt, in der gewisse Fertigkeiten trainiert werden
sollen.
3.) Das vierte Pattern moduliert nicht in der Grundtonart, sondern verschiebt sich durch
alle Tonarten.
4.) Die Tempi sind beliebig und sollten immer so gwählt sein, das Du ohne "stocken"
oder "stolpern" durchkommst. Ein Grundsatz sagt: "Lieber langsam, aber rhythmisch
und gleichmäßig.
Je gewissenhafter man dabei vorgeht, um so sauberer prägt sich das Geübte als Reflex
ein.
Die Tempoangaben in den Titeln sind im Prinzip die, mit denen das Gespielte am besten
"gegrooved" hat. Was bei dem einen oder anderen wo anders liegen kann.
Wenn man mit der CD üben möchte, kann man die Kanaleinstellung der Stereoanlage
nach links drehen um nur Kontrabass zu hören. Die Posaune ist dann als Anhaltspunkt
noch leicht im Hintergrund zu hören. Entsprechend befindet sich rechts nur Posaune
wenn der Kontrabass verschwinden soll.
So...jetzt aber los!
Die Akkordfortschreitungen in den einzelnen Soli beziehen sich auf folgende Stücke:
#1 There ist no greater love
#2 Misty
#3 Stella by starlight
#4 All of me
#5 Just friends
#6 Bluesette
#7 II - V Verbindungen
#8 Girl of Ipanema
#9 Lady Duck
# 10 Alamode
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