Wolfgang Kogler

erschienen in der ARDESA-Ausgabe vom

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Wolfgang Kogler

Für Einsteiger in das Ensemblespiel sind die abwechslungsreichen Kompositionen Wolfgang Koglers gut geeignet.

1988 schrieb er L-Minima. Ausgehend von minimalistischen Patterns, die einen jazznahen Drive entwickeln, erweitert er gekonnt das Klangspektrum des Saxophonensembles. Allmählich geht der Klang in ein rhythmisches Flüstern über und wird dann wieder von den Saxophonen abgelöst.

Diese Komposition verlangt Sopran bis Baritonsaxophone. Die Alt und Tenorsaxophone sind mehrfach geteilt.

In der Saxophonie Mozartiste aus dem Jahr 1991 wird das Mozart-Jubiläum von mindestens 9 Saxophonen begangen. Der Schwierigkeitsgrad ist mittel. Einfach-Mehrklänge werden verlangt und ein Sopransaxophon darf ein freies Solo spielen.

Das Spiel mit Mozartanspielungen, geswingten Passagen und freejazz-ähnlichen Gruppenimprovisationen gelingt Kogler gut.

Die Stücke sind beim Komponisten, Wolfgang Kogler, Turmstraße 24, 10554 Berlin, zu beziehen.