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Warum eigentlich Resoblade® ?
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Bei Saxophonen werden bisher die, zum Verändern der Tonhöhe notwendigen, sog. Tonlöcher mit Hilfe von Polstern, meist aus mit Leder bezogenem Filz bestehend, verschlossen. Diese Polster befinden sich, eingeklebt, in massiven, schweren Schalen aus Metall, sog. Pfannen, am Ende von Hebeln bzw. Klappenarmen (oft einfach Klappen genannt), welche wiederum mit den Fingern zwischen einer offenen und einer geschlossenen Stellung hin-und herbewegt werden können. Diese traditionelle Art und Weise des Tonlochverschlusses bzw. der Abdichtung von Tonlöchern bietet verschiedene Nachteile, die nur teilweise und durch aufwendige, regelmäßige, Reparatur-und Justierarbeiten zufriedenstellend beherrscht werden können: Leder und Filz quellen durch Speichel oder sonstige Feuchtigkeit auf , verändern die Form, das Tonloch wird nicht mehr dicht verschlossen, die Töne klingen rauh oder können nicht mehr hervorgebracht werden. Selbst imprägnierte Polster oder bisherige Polsterersatzstoffe werden durch, teilweise messerscharfe, Tonlochränder (fertigungsbedingt) bei regelmäßigem, normalen Gebrauch beschädigt, verändern ihre Form und verlieren damit ihre Funktion. Der Tonlochrand prägt sich mit seiner Kontur in das zum Verschließen aufgedrückte Polster ein. Im Laufe der Zeit ragt immer mehr Polstervolumen ins Tonloch hinein. Die Stimmung des Instrumentes wird verändert. Schon bei leichtem Verbiegen der Klappe oder der Pfanne und selbst bei sonst unbeschädigter Polsteroberfläche ist kein Tonlochverschluss mehr möglich. Leder und bisherige Lederersatzstoffe absorbieren bestimmte, für das Klangverhalten eher günstige, hohe Frequenzen. Die zur Kompensation häufig aufgeklebten oder aufgenieteten Reflektoren können jedoch nicht die Resonanzprobleme, verbunden mit schwerem Hervorbringen der Töne im Bereich der Tonlöcher, lösen. Darüberhinaus erfordern die notwendigen Wartungsarbeiten häufig ein komplettes Auf-und Abbauen der Instrumentenmechanik, was sich in erhöhtem Zeitaufwand und damit hohen Reparaturkosten, niederschlägt. Die von Wolf Codera entwickelten Verschlußsysteme lösen die o.a. Probleme bisheriger Dichtmedien nicht nur durch die Verwendung besonders geeigneter, bisher im Instrumentenbau nicht genutzter, Materialien, sondern vor allen Dingen durch eine andere Herangehensweise, jedoch unter Berücksichtigung bewährter Form und Funktion und der damit verbundenen funktionellen sowie funktionalen Ästhetik. |
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